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Rock Paper Shotgun: Valve wird keine exklusiven Spiele für die Steam Machine veröffentlichen. Die bewusste Entscheidung - der Steam-Katalog reicht aus. Konsistent mit der DNA von Valve, aber riskant.
Laut Rock Paper Shotgun (18. Juli 2026) bestätigt Valve, dass es keine Exklusivität für die Steam Machine geben wird: « Wir sehen den gesamten PC-Katalog als unsere „Launch-Exklusivität“ ». Übersetzung ohne Blabla: Kein Half-Life 3 im Bundle, um die Box zu verkaufen. Stattdessen das Versprechen eines sofort zugänglichen Steam-Katalogs.
Wir verstehen die Logik. Seit 2013 hat Valve nie Exklusivität angestrebt, im Gegensatz zu Sony/Microsoft/Nintendo - das Rückgrat von Steam ist der Drittanbieter-Katalog. Und Proton (die Windows→Linux-Kompatibilitätsschicht von Valve) hat 90 % der Windows-Spielbibliothek auf Linux nutzbar gemacht; technisch gesehen hält das Risiko stand.
Allerdings war 2013 die erste Steam Machine - und sie ist genau deshalb gescheitert, weil es keinen „Grund zum Wechseln“ gab. Wir hatten bereits einen PC. Ohne Exklusivität liegt das Kaufargument vollständig beim Formfaktor und der Einfachheit von SteamOS.
Unsere Lesart: Valve will kein traditioneller Konsolenhersteller werden. Es will Hardware verkaufen, die die Plattform vorantreibt (der Steam Deck hat ohne Exklusivität die Charts gestürmt). Das Ziel ist nicht, mit der PS5 um Spiele zu konkurrieren - es geht darum, SteamOS 3 im Wohnzimmer zu etablieren.
Aus Sicht von Valve ist die Hardware ein Trojanisches Pferd für Software. Jede verkaufte Steam Machine ist ein weiteres Wohnzimmer, in dem ein freies Betriebssystem Windows/PS5 ersetzt.
Der Preis und die Spezifikationen werden alles entscheiden. Wenn die Steam Machine 2 unter 700 $ mit Leistungen nahe einer Series X, einem einfachen Dock/HDMI und sofortigem Zugriff auf den Steam-Katalog kommt, kann das Wagnis gelingen. Bei über 1000 $ wird das „keine Exklusivität“ das Launch bereits in der ersten Woche töten.
Strategie 8/10 (konsequent und im Einklang mit der Valve-DNA) - aber wir wollen den Preis sehen.
Für wen: PC-Spieler, die eine „Steam-PS5“ wollen, die an den Fernseher angeschlossen werden kann, ohne selbst einen HTPC aufzubauen.
Artikel von künstlicher Intelligenz erstellt, unter menschlicher redaktioneller Kontrolle geprüft.
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