Cybersicherheit Sep 2, 2026Zu Lesezeichen hinzufügen

Die wp2shell-Lücke in WordPress Core ermöglicht die Ausführung von Remote-Code ohne Authentifizierung. Öffentliche Exploits sind verfügbar. Wenn Ihre Installation nicht aktuell ist, sind Sie gefährdet – und 43 % des Webs laufen mit WordPress.
wp2shell bezeichnet eine Reihe kritischer Schwachstellen im WordPress Core, die die Ausführung von Remote Code (RCE, Remote Code Execution) ohne Authentifizierung ermöglichen. Konkret: Ein Angreifer kann beliebigen Code auf Ihrem Server ausführen, ohne über ein Konto auf Ihrer Website zu verfügen.
Betroffen sind die Versionen WordPress 6.9 und 7.0. Öffentliche Exploits sind mittlerweile verfügbar. Das Zeitfenster für Gegenmaßnahmen ist klein – jede ungepatchte Installation ist ein offenes Ziel.
Jede WordPress-Installation der Version 6.9 oder 7.0, die nicht auf die korrigierten Versionen aktualisiert wurde. WordPress betreibt etwa 43 % aller Websites weltweit. Selbst ein privater Blog kann als Sprungbrett für Angriffe auf andere Ziele dienen oder in ein Botnet integriert werden.
Besonders gefährdet sind:
define('WP_AUTO_UPDATE_CORE', true); in wp-config.php einfügenwp2shell ist ausschließlich eine **RCE-Lücke im WordPress-Kern** (WordPress Core). Es handelt sich weder um ein bösartiges Plugin, einen KI-Agenten noch einen Supply-Chain-Angriff. Die Schwachstelle liegt im WordPress-Code selbst und ist aus der Ferne ohne Konto ausnutzbar. Die Lösung ist einfach: Auf Version 6.9.5 oder 7.0.2 aktualisieren.
WordPress Core auf 6.9.5 oder 7.0.2 aktualisieren. Zugriffsprotokolle prüfen. Falls Sie mehrere WordPress-Websites für Kunden verwalten, priorisieren Sie diese umgehend – die Exploits sind öffentlich und automatisierte Angriffe in großem Stil sind eine Frage von Stunden.
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