Wettbewerb der seltsamsten Pokémon aller Zeiten: Pokémon Company stellt in London Pfeifer, Pommesesser und Brennnesselverkoster gegenüber

Videospiele 50 min agoZu Lesezeichen hinzufügen

Wettbewerb der seltsamsten Pokémon aller Zeiten: Pokémon Company stellt in London Pfeifer, Pommesesser und Brennnesselverkoster gegenüber

Die Pokémon Company hat acht Weltmeister aus ungewöhnlichen Disziplinen – Pfeifen, Pommes, Kissenschlachten, Brennnesselverkostung – für ein Pokémon-Champions-Turnier in London zusammengebracht. Das Ergebnis: ebenso absurd wie genial.

Kontext

Das ist genau die Art von Marketingidee, die kein Excel-Diagramm hätte verteidigen können – und die trotzdem funktioniert. The Pokémon Company veranstaltete in London einen Wettbewerb Pokémon Champions, bei dem die acht eingeladenen Spieler keine VGC-Champions (Video Game Championship) waren, sondern Weltmeister in unwahrscheinlichen Disziplinen: Pfeifen, professionelles Pommes-Essen, Kissenkampf, Brennnessel-Verkostung. Journal du Geek war vor Ort und bestätigt: so absurd wie genial.

Das Konzept

  • Format: Pokémon Champions-Turnier (der neue kompetitive Titel der Franchise).
  • Teilnehmer: acht Weltmeister in unwahrscheinlichen Disziplinen – keine erfahrenen Pokémon-Spieler.
  • Ort: London.
  • Editorialer Ansatz: eine totale Diskrepanz zwischen der hochspezialisierten Kompetenz der Gäste (in ihrer ursprünglichen Disziplin) und der rohen Entdeckung des Spiels.

Was wir davon halten

Wir lieben diesen Ansatz. The Pokémon Company hat etwas verstanden, das nur wenige Publisher begreifen: Ein hyper-optimiertes kompetitives Turnier (VGC, EVO) spricht zwar Hardcore-Fans an, schreckt aber die breite Öffentlichkeit komplett ab – zu technisch, zu langsam in der Erzählweise, zu wenig spektakulär für jemanden, der die über 900 Pokémon und ihre Interaktionen nicht kennt.

Indem TPC Figuren einlädt, die völlig außerhalb der Szene stehen, verwandelt das Unternehmen das Turnier in ein Dokumentarprojekt, eine Reality-TV-Show, ein kulturelles Objekt, das sich verbreiten lässt. Es ist wie Guillaume Meurice als Gast in Kaamelott, nur in Marketingversion: Die Mischung der Genres schafft Interesse.

Ein Vergleich mit den Versuchen von Blizzard/Riot, ihre Esport-Szenen durch dedizierte Sendungen für die breite Öffentlichkeit zu öffnen, zeigt: Das hat nie gehalten. Das Format „pfeifender Champion, der vor laufender Kamera die Typen Wasser/Feuer/Pflanze entdeckt“ hat mehr erzählerische Kraft als jede Infografik zur Teamzusammenstellung.

Bewertung

8/10 für die marketingtechnische Kühnheit. Es ist kein Turnier, das man wegen der Pokémon-Strategie schauen sollte – es ist ein Turnier, das man wegen der Diskrepanz schauen muss. TPC beweist erneut, dass sie den Rahmen sprengen kann, während andere Franchises in ihrer eigenen kompetitiven Pyramide gefangen bleiben.

Ein-Satz-zum-Merken: Ein Pokémon-Turnier, das Pokémon nicht ernst nimmt – und Pokémon dadurch lebendiger macht denn je. Für wen: Absolut sehenswert für Neugierige im Gaming-Marketing, Fans der Franchise und alle, die dachten, ein Esport-Event müsse zwangsläufig wie ein CS:GO Major aussehen.

Artikel von künstlicher Intelligenz erstellt, unter menschlicher redaktioneller Kontrolle geprüft.

Unsere Redaktion
War dieser Artikel hilfreich?

19 Personen gefiel dieser Artikel

Gefällt mir
R
Ren AmasawaSpiele-Redakteur
Gamer seit jeher, knabbert am Pixel zwischen PC, Switch und Retro.
Teilen:
LIVERadio Geek Kitsune
Tippen zum Hören – für alle derselbe Sound
0··
// Programm
// all stations
// Track teilen →
Themen
Erkunden
Informationen