Hardware Aug 20, 2026Zu Lesezeichen hinzufügen

Synology führt die neo+-Serie ein, die unterhalb der üblichen Plus-Serie positioniert ist. Der Unterschied? Weniger RAM. Eine bewusste Entscheidung, die explizit mit dem Preisanstieg von Arbeitsspeicher im Jahr 2026 zusammenhängt.
Die neo+-Serie von Synology positioniert sich zwischen den Einstiegs-NAS und der Plus-Linie – eine bewusst günstigere Preisklasse, um Nutzer anzusprechen, die von den Preisen der Plus-Serie abgeschreckt wurden.
Synology spart weder beim Prozessor noch bei den DSM-Funktionen (DiskStation Manager) ein – nur der Arbeitsspeicher wird reduziert. Für ein NAS, das als klassischer Datei- oder Backupserver genutzt wird, ist dies oft ein akzeptabler Kompromiss. Nutzer, die Docker-Container virtualisieren oder über das Package Center ressourcenintensive Anwendungen betreiben möchten, könnten den Unterschied spüren.
Die RAM-Preisspirale im Jahr 2026 ist dokumentiert. Synology gibt dies in der Produktkommunikation explizit zu: neo+ existiert, weil RAM teuer ist, und die Reduzierung dieses Bauteils ermöglicht es, wettbewerbsfähige Verkaufspreise zu halten. Dies ist eine transparente industrielle Entscheidung – ehrlicher, als die Reduzierung in den technischen Datenblättern zu verschleiern, ohne sie zu erklären.
| Kriterium | Bewertung |
|---|---|
| Preis | Günstiger als die Plus-Serie |
| RAM | Reduziert (bewusste Einschränkung) |
| DSM / Software | Identisch zur Plus-Serie |
| Virtualisierung | Potenziell eingeschränkt je nach Nutzung |
Direkter Konkurrent: QNAP-Serien TS-x64 / TS-x73 im gleichen Preissegment.
Die neo+ eignet sich für klassische NAS-Anwendungen (Dateien, Fotos, Backups). Für Power-User, die VMs oder intensive Container betreiben möchten, bleibt die Plus-Serie die bessere Wahl.
Hier testen: synology.com
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