Retro Aug 18, 2026Zu Lesezeichen hinzufügen

Analogue kündigt eine Zusammenarbeit mit Supreme für eine limitierte Edition seiner Pocket-Konsole in Rot und Gold an. Ein begehrtes Objekt an der Schnittstelle von Streetwear und Retrogaming – für diejenigen, die es sich vor den Skalpern leisten können.
Man hätte sich die Kombination vielleicht nicht von Anfang an vorstellen können – Analogue, der Hersteller von hochpreisigen FPGA-Retro-Konsolen, und Supreme, die New Yorker Marke, die zum Symbol der Drop-Kultur und der Warteschlangen geworden ist. Und doch.
Die Analogue Pocket Supreme wird in Rot und Gold für die Herbst-/Winterkollektion 2026 erhältlich sein. Die Ankündigung erinnert an andere kürzliche Streetwear-/Gaming-Kollaborationen, doch Analogue ist ein besonders passender Partner: Die Marke setzt bereits auf Premium, mit Konsolen, die zwischen 200 und 250 Dollar kosten und Sammler sowie Enthusiasten ansprechen, die Wert auf hochwertige Verarbeitung legen.
Für diejenigen, die sie noch nicht kennen: Die Analogue Pocket ist eine tragbare Konsole, die originale Game Boy-, Game Boy Color- und Game Boy Advance-Cartridges über FPGA (Field-Programmable Gate Array) emuliert – nicht durch Software-Emulation, sondern durch präzise Nachbildung der Hardware in programmierbarer Logik. Das Ergebnis: eine nahezu perfekte Wiedergabe des ursprünglichen Verhaltens, einschließlich der Besonderheiten der damaligen Bildschirme (simulierbar über Filter).
Mit Adaptern unterstützt sie zudem Game Gear-, Neo Geo Pocket-, Atari Lynx- und weitere tragbare Systeme. Ihr hochauflösender IPS-Bildschirm und die hochwertige Verarbeitung machen sie zu einem der beliebtesten Retrogaming-Objekte der letzten Jahre.
Veröffentlicht im Dezember 2021. Standardpreis: ~219 USD. Bildschirmauflösung: 1600×1440 bei 3,5 Zoll (eine enorme Pixeldichte für Retro). Native Kartentauglichkeit: GB, GBC, GBA. Verfügbare Adapter: Game Gear, Neo Geo Pocket, Atari Lynx, TurboExpress und weitere via openFPGA.
Wir tun so, als wäre alles in Ordnung im Dropsystem von Analogue. Die limitierten Editionen der Marke sind innerhalb weniger Minuten – manchmal sogar Sekunden – ausverkauft und landen anschließend für das Zwei- bis Dreifache des Preises auf eBay. Die Supreme-Kollaboration wird dieses Phänomen verstärken: Die Kundschaft von Supreme ist es gewohnt, Weiterverkauf als Strategie zu nutzen.
Wenn Sie wirklich eine ergattern wollen, ist die übliche Strategie: Erstellen Sie im Voraus ein Analogue-Konto, speichern Sie Ihre Zahlungsmethode und seien Sie pünktlich zur Drop-Zeit vor Ihrem Browser. Es ist dasselbe Ritual wie bei einer Air Jordan oder einer Palace-Kollaboration – die Pocket Supreme wird keine Ausnahme sein.
Analogue spielt hier zwei Karten gleichzeitig aus: eine neue Zielgruppe über Supreme erreichen und gleichzeitig sein Premium-Image innerhalb der Retrogaming-Szene stärken. Für die Herbst-/Winterkollektion 2026 ergibt das Sinn – die Feiertage sind die Zeit für hochpreisige Geschenkartikel.
Wir sind nicht dagegen – die Pocket ist ein hervorragendes Produkt, und ein Supreme-Design nimmt nichts von ihren technischen Qualitäten weg. Was wir uns vor allem wünschen: dass Analogue eines Tages ein faireres Dropsystem findet. Denn eine Retrogaming-Konsole, die von einem Skalper für das Dreifache des Preises weiterverkauft wird, widerspricht dem Geist, der diese Objekte eigentlich auszeichnen sollte.
Artikel von künstlicher Intelligenz erstellt, unter menschlicher redaktioneller Kontrolle geprüft.