Dreißig Jahre später erhält die originale PlayStation dank eines Community-Mods 8× mehr RAM

Retro 12 h ago0Zu Lesezeichen hinzufügen

Dreißig Jahre später erhält die originale PlayStation dank eines Community-Mods 8× mehr RAM

Während die Industrie sich über den weltweiten Mangel an DRAM sorgt, beschenkt die Retro-Hack-Szene die PS1 mit einem unerwarteten Geburtstagsgeschenk: einem Mod, der ihren Speicher verachtfacht und so die Tür zu bisher undenkbaren Ports öffnet.

Wir öffnen oft unsere Kartons, um denselben Geruch von Elektronik zu finden, der durch die Jahre erwärmt wurde: den einer grauen PlayStation, die an einem Dezemberabend 1994 in Japan mit ihren 2 MB System-RAM und 1 MB VRAM ankam. Dreißig Jahre später hat die Hardware-Hacking-Szene ihr ein Geschenk gemacht, an das Sony nie gedacht hätte: eine Speichererweiterung, die ihren RAM um das Achtfache erhöht.

Der Kontext: eine Maschine, die unter Zwängen geboren wurde

1994 mussten Ken Kutaragi und sein Team von Sony Computer Entertainment mit den Kosten der Speicherchips umgehen - schon damals. Die PS1 hatte 2 MB Hauptspeicher und 1 MB VRAM, was die Entwickler zwang, ständig vom Double-Speed-CD-ROM zu streamen. Diese Einschränkung definierte den besonderen Stil der Maschine: Texturen, die warpen, kurze Sichtweiten, allgegenwärtige Ladezeiten.

Der Mod: ein Geburtstagsgeschenk der Community

Laut dem Bericht von Notebookcheck, der heute veröffentlicht wurde, hat ein Community-Projekt gerade eine Erweiterung abgeschlossen, die den Systemspeicher auf 16 MB erhöht, also das Achtfache des Originals. Konkret eröffnet dies mehrere Möglichkeiten, die wir genau verfolgen:

  • Ambitioniertere Ports von Titeln, die bisher durch den Speicher begrenzt waren (denken Sie an Saturn-Spiele oder Arcade-Versionen).
  • Integrierte Emulation von Maschinen, die zuvor unerreichbar waren.
  • Homebrew-Szene: Neue Motoren, die nicht mehr mit den ursprünglichen 2 MB jonglieren müssen.

Der Augenzwinkern: Während das Neue leidet, verbessert sich das Alte

Der Zeitpunkt ist nicht zufällig. Die weltweite Knappheit an DRAM und NAND treibt die Preise für moderne Hardware in die Höhe - Smart Homes, Smartphones, Grafikkarten. Eine Maschine, die vor dreißig Jahren auf den Markt kam und nun durch die alleinige Ingeniosität ihrer Community an Kapazität gewinnt: Genau die Art von Geschichte, die uns daran erinnert, warum wir die Retro-Szene weiterhin verfolgen. Die PS1 ist kein Museum. Sie ist eine Baustelle.

Wichtige Punkte

Wir warten nun auf die ersten "unlocked" Ports, die die 16 MB wirklich nutzen. Wenn sich diese Ankündigungen bestätigen, könnten sie das, was wir für technisch festgelegt hielten, auf der Maschine neu definieren. Der Hardware-Mod muss noch öffentlich dokumentiert werden, und wir werden seine Veröffentlichung (Schaltpläne, Code, Verfügbarkeit) verfolgen - das ist, wo sich die wahre Nachhaltigkeit eines solchen Projekts entscheidet.

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Toshiro HayashiChroniqueur rétro
Chroniqueur rétro, collectionneur de consoles 8/16-bit, mémoire vive des années 80-90.
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