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Electronic Arts gibt bekannt, dass die Übernahme des Unternehmens durch ein Leveraged Buyout über 55 Milliarden US-Dollar voraussichtlich nächste Woche abgeschlossen sein wird – der saudi-arabische PIF, Silver Lake und Affinity Partners (Jared Kushner) übernehmen die Kontrolle und nehmen EA von der Börse.
Es ist offiziell: EA hat angekündigt, dass das Leveraged Buyout für 55 Milliarden Dollar, das den US-Riesen aus der Börse führen wird, voraussichtlich nächste Woche finalisiert wird. Das Unternehmen präzisiert, dass alle erforderlichen regulatorischen Genehmigungen vorliegen. Das letzte Hindernis, die Zustimmung der Europäischen Kommission, wurde vor etwa einer Woche erteilt.
Die neue Investorengruppe:
Nach Abschluss der Transaktion wird EA privat sein: keine öffentlichen Quartalsberichte mehr, keine Guidance, kein klassischer Druck durch die Wall Street.
Wir stehen dem Chorus „Die Fonds werden EA ruinieren“ skeptisch gegenüber – das Unternehmen hat es in den letzten Jahren selbst gut geschafft. Interessant ist, was 55 Milliarden Dollar an Schulden und Eigenkapital an Renditeerwartungen mit sich bringen. Ein LBO in diesem Ausmaß lässt sich nicht mit lauen Remakes von The Sims zurückzahlen: Das treibt zwangsläufig zu mehr Live-Service-Monetarisierung, weniger kreativer Experimentierfreude und wahrscheinlich Verkäufen von Vermögenswerten innerhalb der nächsten 3–5 Jahre (Studios, schlummernde IP).
Der saudische Faktor verdient eine nüchterne, aber nicht naive Betrachtung. Der PIF hält bereits große Anteile an Nintendo, Take-Two, Capcom, Nexon und hat im Januar 2022 über seine Tochter Savvy Games GroupESL Gaming und FACEIT übernommen. Mit EA festigt Saudi-Arabien die größte Gaming-Beteiligung eines Staatsfonds weltweit. Für die nordamerikanischen und europäischen EA-Studios stellt sich die Frage nach kreativer Freiheit bei sensiblen Themen (LGBTQ+, politische Darstellungen, Inhalte zum Nahen Osten) – auch wenn noch kein offizieller Rahmen angekündigt wurde.
Take-Two bleibt börsennotiert und hat kürzlich GTA 6 „zum geplanten Zeitpunkt“ bestätigt. Ubisoft durchläuft eine schmerzhafte Restrukturierung. Activision-Blizzard gehört bereits zu Microsoft. Ergebnis: EA wird der letzte große westliche AAA-Editor, der in den Privatbesitz wechselt – und der erste unter der Mehrheitskontrolle eines Staatsfonds.
Hinweis: n/a (faktische Meldung, kein Test). Kernaussage: Das Closing nächste Woche, dann Funkstille an der Börse – wir beobachten, was das für die Release-Pläne 2027–2028 bedeutet. Für wen: EA-Spieler (FIFA/EA Sports FC, Battlefield, The Sims, Apex, Mass Effect), die wissen wollen, unter welcher Führung sie künftig bedient werden.
Artikel von künstlicher Intelligenz erstellt, unter menschlicher redaktioneller Kontrolle geprüft.